Gespräch mit Gabi Proschofski, Landesfrauensekretärin des ÖGB Salzburg PDF Drucken E-Mail

Gespräch mit Gabi Proschofski,

Landesfrauensekretärin des ÖGB Salzburg:

„Die Arbeit macht mir viel Freude,
weil ich das Gefühl habe, dadurch
etwas bewegen zu können.“

TT: Wie bist du zur Gewerkschaftsbewegung gekommen?

Gabi: Eigentlich hat das eine ganz lange Vorgeschichte. Mein Vater war Arbeiter und meine Mutter – wie es früher üblich war – Hausfrau. In meiner Familie ist immer sehr intensiv über Politik diskutiert worden. Mein Vater hat sich sehr als Betriebsrat in einem Bergwerk engagiert. Somit ist für mich seit meiner Kindheit Politik ein Thema gewesen. Leider ist mein Vater sehr früh verstorben, ich war damals 15 Jahre alt. Nachdem kein Geld da war, hat es geheißen, du musst jetzt arbeiten gehen. Es war damals die Zeit der Kreisky-Ära, eigentlich hätte jeder die Möglichkeit gehabt zu studieren, aber viele waren damals noch nicht soweit, das auch umzusetzen. Ich habe dann ein Jahr lang in einem Privathaushalt gearbeitet, wo ich sehr ausgebeutet worden bin. Danach bin ich zur Firma Schneiders-Bekleidung nach Salzburg gekommen und habe dort als Arbeiterin angefangen. Damals hatte der Betrieb noch 400 Beschäftigte. Obwohl ich keine Ausbildung hatte, ist es mir gelungen, mich relativ schnell nach oben zu arbeiten.  

Mich für andere einzusetzen war für mich von Anfang an eine Selbstverständlichkeit gewesen. Gewerkschaftsmitglied war ich von Anfang an, das war für mich kein Thema. Irgendwann ist die Betriebsrätin in Pension gegangen und hat mich gefragt, ob ich ihre Nachfolgerin werden möchte. Ich war gleich damit einverstanden, habe aber damals nicht abschätzen können, wie es ist, wirklich an der Front zu stehen. 1996 bin ich Betriebsrätin geworden und 2000 Vorsitzende.

Nachdem ich 32 Jahre lang im Betrieb gearbeitet hatte und in allen Gremien der Gewerkschaft PRO GE verankert war, habe ich dann die Möglichkeit bekommen, mich für die Nachfolge von Monika Schmittner als ÖGB-Landesfrauen-sekretärin zu bewerben. Ich bin jetzt 8 Monate dabei und schon mittendrin. Die Arbeit macht mir viel Freude, weil ich das Gefühl habe, dadurch etwas bewegen zu können.

TT: Wie sieht deine konkrete Arbeit aus?

Gabi: Meine Hauptaufgabe ist die Betriebsrätinnen zu betreuen und mit den neuesten Informationen zu versorgen. Ich schaue mir die Betriebe an, damit ich mir einen Eindruck verschaffen kann. Man spürt sofort, ob es den Menschen in einem Betrieb gut geht. Es gibt Betriebe, die in der Öffentlichkeit ein gutes Image haben, wenn du aber die Arbeitsbedingungen dort siehst, kannst du es manchmal gar nicht glauben. Für mich ist es viel präsenter, wenn ich etwas selbst erlebt habe, als wenn ich es nur irgendwo gelesen habe. Leider habe ich nicht die zeitlichen Ressourcen, ArbeiterInnen persönlich zu betreuen, ich kann nur einen Rat geben und Kontakte vermitteln.

TT: Welche Bedeutung hat der Erste Mai für dich?

Gabi: Der 1. Mai ist ein sehr wichtiger Feiertag für mich, denn dieser Tag lässt die Männer und Frauen, die die ganze gesellschaftliche Arbeit leisten, hoch leben. Die Menschen leisten Gigantisches und das gehört gewürdigt. Jeder hat seinen Alltag, es geht für viele sehr monoton dahin, deshalb braucht es manchmal einen Höhepunkt. Dieser Feiertag bietet Gelegenheit, zusammenzufinden, gemeinsam zu feiern und zu spüren, dass man nicht allein ist. Es ist ein Tag, um stolz zu sein, Arbeiter oder Arbeiterin zu sein und sich daran zu erinnern, dass die Rechte, die wir heute haben, unter schwierigsten Bedingungen erkämpft worden sind.

TT: In den letzten Jahrzehnten – und verstärkt seit der Krise - haben Zeitarbeitsverhältnisse sprungartig zugenommen. Warum gibt es nicht mehr Widerstand gegen diese Entwicklung? 

Gabi: Einen breiten Widerstand gibt es deswegen nicht, weil Leiharbeiter in Österreich relativ gut dastehen. Dank des Einsatzes der Gewerkschaften ist im Kollektivvertrag geregelt, dass die Leiharbeiter dieselben Leistungen erhalten, wie fixangestellte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Betrieb. Durch diese europaweite einzigartige Regelung wurde ein Signal gegen Lohndumping gesetzt. Dennoch muss gesagt werden, dass es für Menschen äußerst unbefriedigend ist, wenn sie ihr Leben lang Leiharbeiter sind. Schließlich geht dadurch jegliche Planungssicherheit verloren, wenn man bedenkt, dass einE LeiharbeiterIn täglich an einem anderen Arbeitsort eingesetzt werden kann. BetriebsrätInnen ist es daher enorm wichtig, dass LeiharbeiterInnen, die sich bewährt haben, letztendlich als Stammpersonal übernommen werden.

Das Problem bei der Zeitarbeit ist, dass die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht respektiert werden. Ich habe beispielweise vom Fall einer Frau erfahren, die ihre Karenzzeit abgebrochen hat um wieder zu arbeiten. Sie war froh, ihren Arbeitsplatz wieder zu haben und hat sich organisiert: Ihr Mann arbeitete in der Nachtschicht und sie in der Tagschicht. Doch nach 14 Tagen wurde sie wieder weggeschickt und hatte nun die Arbeit und das Karenzgeld verloren. Leiharbeitsverhältnisse machen eine Planung unmöglich, die ganze Lebenssituation gerät aus den Fugen.

Früher haben die Betriebsräte zwischen Leihpersonal und der Stammbelegschaft unterschieden und LeiharbeiterInnen waren meist ausgegrenzt, durften nicht an der Weihnachtsfeier oder am Betriebsausflug teilnehmen. Dank unserer Aufklärungsarbeit hat sich das geändert und LeiharbeiterInnen werden in einem Betrieb heute vom Betriebsrat genauso vertreten wie das Stammpersonal. Heute war ich in einem Betrieb, wo nur mehr die Hälfte der Belegschaft fix angestellt ist, und die andere, an die 200 Personen, sind LeiharbeiterInnen. Die Zahl der LeiharbeiterInnen ist explosionsartig angestiegen. Die Betriebsrätin kämpft nun darum, die häufig wechselnde Belegschaft zu informieren und zusammenzubringen.

Prekäre Beschäftigung ist aber nicht nur Leiharbeit. Vor ein paar Jahren wurde es Trend, Leute zu ermutigen sich selbständig zu machen, um sich selbst einen Arbeitsplatz zu schaffen. Damit verlieren die Gewerkschaften aber den Zugang zu diesen Menschen, weil sie formal selbständig sind und demnach nicht mehr in unsere Klientel fallen. Hier wird eine Spaltung erzeugt und die Menschen wissen nicht mehr so genau, wo sie dazugehören. 

TT: Werden die Kollektivlöhne von den Unternehmen eingehalten?

Gabi: In der Regel wird der Kollektivvertrag eingehalten, denn es handelt sich ja um eine gesetzliche Bestimmung. Wenn es einen Betriebsrat gibt, hat dieser das Recht Einsicht zu nehmen und ein guter Betriebsrat wartet nicht, bis jemand kommt, um sich zu beschweren, sondern prüft das automatisch. 

Aber leider gibt es auch viele Unternehmen ohne Betriebsrat. Da bleibt den Lohnabhängigen nichts anderes übrig, als Eigenverantwortung zu übernehmen, ihre Lohnzettel überprüfen und den fehlenden Lohn einklagen. Viele fürchten aber, bei einer Klage den Job zu verlieren. Den Lohnabhängigen bleibt es jedoch nicht erspart, sich selbst zu wehren. Die Gründung eines Betriebsrats muss Eigeninitiative der Belegschaft sein. Oft muss die Betriebsratswahl im Geheimen ablaufen um nicht zu riskieren, dass KollegInnen ihre Arbeitsstelle verlieren. Wenn die Menschen sich organisieren, bekommen sie von uns Unterstützung, aber wir können die Menschen nicht zwangsverpflichten. Die Initiative muss von den Leuten selber kommen, was wir bieten können, ist Hilfe zur Selbsthilfe. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass auf die Menschen, die schwach sind, noch getreten wird, und es denjenigen besser geht, die sich wehren.

Vielen fehlt leider das Bewusstsein, dass sie selbst etwas zur Verbesserung ihrer Situation beitragen müssen, sie erwarten, dass das jemand anderer für sie erledigt. Ein weiteres Problem ist in manchen Betrieben die mangelnde Solidarität zwischen ArbeiterInnen und höheren Angestellten. Letztere glauben, die Firma gehöre ihnen und versuchen, das Letzte aus den ArbeiterInnen herauszuholen. Ihnen fehlt das Bewusstsein, dass sie selbst abhängig sind und dass sie ohne die ArbeiterInnen auf der Straße stehen würden.

Meistens kommen die Leute erst dann zur Gewerkschaft, wenn es Probleme gibt. Die Gewerkschaft ist aber die einzige Organisation, die die Interessen der Lohnabhängigen vertritt. Deshalb ist es wichtig, die Bewegung zu stärken.

TT: Wie hoch ist der Beitrag für die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft?

Gabi: Der Beitrag beträgt immer ein Prozent des Bruttolohns, ist aber steuerlich absetzbar. Das finde ich auch gerecht, weil bei höheren Einkommen der Streitwert höher ist. 

TT: Ab 1. Mai 2011 tritt die sog. „Arbeitnehmerfreizügigkeit“ in Kraft. Innerhalb der EU gibt es aber große Lohndifferenzen. Welche Maßnahmen werden seitens der Gewerkschaft gefordert, um ein Lohndumping zu verhindern?

Gabi: Die einzigen wirksamen Maßnahmen gegen Lohndumping sind Gesetze, die auch exekutiert werden. Das wird von uns gefordert und ausgehandelt. Meiner Meinung sollten die Sanktionen so weit gehen, dass Unternehmern bei Nichteinhaltung der Gewerbeschein entzogen wird. Es wird auch überlegt, dass die Krankenkassen das überprüfen.

TT: Wenn AsylwerberInnen keine Arbeitsgenehmigung bekommen und gezwungen sind, schwarz zu arbeiten, sind sie nicht nur der Ausbeutung schutzlos ausgeliefert, sondern drücken auch die Löhne. Schadet diese Spaltung nicht letztlich allen Lohnabhängigen?

Gabi: Ja, ich bin der festen Überzeugung, dass sich hier etwas ändern muss. Ich finde es unmenschlich, wenn man AsylwerberInnen die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen verweigert, denn meiner Meinung nach ist die Arbeit ein wertvolles Gut und ein Menschenrecht, das jedem Menschen zusteht. Viele lassen sich leider durch die rechte Propaganda beeinflussen und es heißt dann, sie nützen den Staat aus, oder sie nehmen uns Arbeitsplätze weg. Solche Argumente sind lächerlich, denn Österreich ist ein reiches Land und es handelt sich ja nicht um Massen von Menschen. Aber die Unternehmen nutzen die Situation der Menschen aus, um sich zu bereichern.

TT: Heute finden die verschiedenen Produktionsschritte oft in verschiedenen Ländern statt. Lohnabhängige und Standorte stehen in Konkurrenz zueinander. Wie geht die Gewerkschaft mit dieser Situation um?

Gabi: Ich muss zugeben, dass ich früher auch manchmal gedacht habe, diese Menschen nehmen uns die Arbeit weg. Aber nachdem ich mich mehr mit diesen Fragen auseinandergesetzt habe, ist mir klar geworden, dass die Menschen keine andere Wahl haben und nur überleben wollen. Es ist politisch gesteuert, wenn China den Strom an Unternehmen gratis hergibt, Japan 52 Atomkraftwerke hat oder wenn ArbeiterInnen keine Sozialversicherung haben. Die Unternehmen nutzen das nur aus. Es ist aber auch so, dass Betriebe in Österreich oft nur dadurch hier Arbeitsplätze erhalten können, indem Teile der Produktion ins Ausland verlagert werden.

In der Firma, in der ich gearbeitet habe, wurden zuerst Näharbeiten an kleinere Betriebe in Österreich ausgelagert. Später gab es dann eine Zulieferfirma in Portugal. Doch von dort ging man wieder weg, weil die ArbeiterInnen dort einen starken Kündigungsschutz hatten, und die Produktion wurde nach Ungarn verlagert. Zehn Jahre haben die ArbeiterInnen in Ungarn gelernt, ein gutes Produkt zu erzeugen, dann haben sie den Wert ihrer Arbeit erkannt, sich gewerkschaftlich organisiert und mehr Lohn gefordert. Mittlerweile kommen die Teile aus Ländern wie China.

Wenn aber auch in diesen Ländern die ArbeiterInnen ihre Rechte einfordern, wird man irgendwann wieder zurückkommen, aber dann kann die Arbeit niemand mehr. Der einzige wirksame Ansatz ist, dass europäische Betriebsräte weltweit zusammenarbeiten, damit die Löhne auch in den heutigen „Niedriglohnländern“ steigen und der Wettbewerb nicht mehr so ungleich ist. Das Um und Auf der Gewerkschaftsbewegung ist die Solidarität, und die muss auch über die Grenzen hinweg praktiziert werden nach dem Prinzip „Proletarier aller Länder vereinigt euch“, wie es Marx formuliert hat. Die Vernetzung funktioniert mittlerweile auch schon relativ gut, aber nur bei den großen Konzernen.

TT: Was kann man tun, um die ArbeiterInnen in diesen Ländern zu unterstützen?

Gabi: Auch als KonsumentIn hat man Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Man kann sich informieren, welche Unternehmen keinen Betriebsrat zulassen und diese boykottieren. Ein erfolgreiches Beispiel war die Kampagne gegen Eduscho. Diese Kampagne, die von Clean Clothes und Attac initiiert wurde, war wirksam und die Arbeitsbedingungen der Menschen konnten dadurch verbessert werden. GewerkschafterInnen aus den Ländern, in denen Produkte hergestellt werden, die bei Eduscho verkauft werden, waren eingeladen und haben über ihre Arbeitsbedingungen in den Firmen, bei denen Eduscho einkauft, erzählt. Die Berichte waren erschütternd, sie reichten von Einschüchterung bis zu körperlicher Gewalt gegen ArbeiterInnen. Wir haben das in Österreich publik gemacht. Binnen eines Monats verlor das Unternehmen 16 Prozent seines Umsatzes. Natürlich ist dieser Kampf sehr mühsam und man kommt immer nur in sehr kleinen Schritten voran. Ich denke aber, man muss hartnäckig bleiben und darf nicht aufgeben.

TT: Wie kann man Aussagen wie, die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg, entgegnen?

Gabi: Ich frage dann: Wer hat die Leute geholt und welche Arbeiten verrichten sie? Ich argumentiere zwar nicht gern mit Zahlen, aber es ist eine Tatsache, dass diese Menschen mehr an Steuern einzahlen, als sie erhalten, und dass sich Österreich ohne sie sein Sozialsystem nicht mehr leisten könnte. Und es ist auch nachzuweisen, dass es mittelfristig in Österreich zu wenige Arbeitskräfte geben wird. Es kommen auch hochqualifizierte Menschen nach Österreich, die hier dann Hilfsarbeiten ausführen. Es ist eine absolute Verschwendung, dieses Wissen nicht zu nützen und diese Menschen auszugrenzen.

TT: Warum sind immer weniger Menschen bereit, in der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung mitzuarbeiten? Fehlt es vielleicht auch an Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeiten?

Gabi: Gewerkschaften sind sehr wohl demokratisch, weil ich in meinem Betrieb die Person als Betriebsrat wählen kann, in die ich mein Vertrauen setze. Vielen Menschen haben vergessen, dass Gewerkschaften maßgeblich daran beteiligt waren und sind, Verschlechterungen abzuwenden. Es gelingt uns aber nicht immer, unsere Vorschläge durchzusetzen.

Aber manche wollen das vielleicht auch nicht sehen. Natürlich gäbe es in der Gewerkschaft auch viel zu verbessern, aber meist werden nur die negativen Aspekte hervorgehoben, während die positiven als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Es gibt so viele Betriebsräte, die sich sehr engagieren und so viel Zeit und Energie für ihre Tätigkeit einsetzen, und das alles auf freiwilliger Basis. Und am besten kann man etwas verändern, indem man mitmacht und sich einbringt.

TT: Ist es angesichts globaler Probleme wie z.B. der Klimawandel genug, nur zu versuchen, Verschlechterungen abzuwenden?

Gabi: Nein, man braucht natürlich auch Visionen für die Zukunft. Der Neoliberalismus hat dazu geführt, dass der Mensch nicht mehr zählt und das Geld im Vordergrund steht. Keiner denkt daran, dass wir unseren Kindern auch noch in 30 oder 100 Jahren ein gutes Leben bieten wollen. Die Gewerkschaft unterstützt Projekte, in denen diese Fragen aufgeworfen werden, aber ich gebe zu, dass unser Aufschrei lauter sein könnte und dass ein Umdenken stattfinden muss. Heute habe ich mit einer Betriebsrätin gesprochen, in deren Firma ein Produkt erzeugt wird, das sehr umweltbelastend ist. Jetzt ist die Produktion schon schädlich für die ArbeiterInnen, und dann wird das Produkt auch noch in Plastik verpackt und um die ganze Erde geschickt, obwohl es die Menschheit in Wirklichkeit gar nicht braucht. Es heißt immer, das Angebot richtet sich nach der Nachfrage, aber es ist eine Tatsache, dass Bedürfnisse künstlich erzeugt werden. Früher hat der Mensch 20 Dinge gehabt, heute hat er vielleicht 2000. Viele Produkte würden, wenn es sie nicht gäbe, auch niemanden abgehen.

TT: Welche Möglichkeiten gibt es, sich in der Gewerkschaftsbewegung zu engagieren?

Gabi: Am meisten Sinn macht es, im Betrieb, in dem man arbeitet, aktiv zu werden. Eine andere Möglichkeit ist, sich kreativ einzubringen und Aktionen oder Projekte zu aktuellen Themen zu starten, die wir – im Rahmen unserer Möglichkeiten – gerne unterstützen.

TT: Danke für das Gespräch!

 erschienen in Talktogether Nr. 36/2011